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Scrivener-Serie: Texte gliedern in Scrivener mit dem Outliner

7. Mai 2012

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Im ersten Teil der Artikelserie zu Scrivener habe ich Ihnen bereits den Binder vorgestellt. Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie in Scrivener Ihre Texte gliedern können, um dann daran zu arbeiten.

Scrivener kennt auch eine Gliederungsansicht

Während der Binder unmittelbar nach dem Programmstart von Scrivener sichtbar ist, gehört zum Programm noch eine weitere Ansicht, die Ihnen die Gliederung Ihres Stoffes in einer anderen Form darstellt. Der Gliederungsmodus (Outliner) funktioniert so, wie Sie es vielleicht aus anderen Schreibprogrammen gewohnt sind. Mit <CMD>+3 rufen Sie zunächst den Modus auf.

Auf den ersten Blick scheint sich jetzt nicht viel getan zu haben. Scrivener wechselt die Ansicht und im Hauptbereich des Fensters sehen Sie jetzt eine leere Tabelle.

Das was Sie dort sehen, steht immer in unmittelbarer Verbindung zum Binder. Die Gliederung korrespondiert damit also mit der Position innerhalb der Ordnerhierarchie des Binders.

Gliederungsansicht in Scrivener

Um einen ersten Gliederungspunkt anzulegen, drücken Sie <Ctrl>+<Tab>. Damit setzten Sie den Focus vom Binder in die Gliederung. Um wieder in den Binder zu wechseln, nutzen Sie erneut <Ctrl>+<Tab>.

Mit einem Druck auf die Eingabetaste legen Sie den ersten Eintrag an. Scrivener hat eine Zeile dafür angelegt und das Feld für den Titel ist jetzt editierbar. Tragen Sie den gewünschten Text ein und beenden Sie die Eingabe mit einem Druck auf ESC.

Erste Einträge im Outliner von Scrivener

Wenn Sie jetzt erneut die Eingabetaste drücken, legen Sie ein weiteres Element an, das sich auf der gleichen Hierarchie-Ebene befindet. Das sehen Sie auch innerhalb des Binders selbst.

Im weiteren Verlauf des Artikels zeige ich Ihnen, wie Sie solche Elemente umstellen.

Möchten Sie jetzt ein Unterelement anlegen, zum Beispiel einen Abschnitt eins Kapitels, wechseln Sie zurück in den Binder. Mit den Pfeiltasten wechseln Sie den Hauptabschnitt. Rufen Sie jetzt erneut den Outliner-Modus (CMD+3) auf und legen Sie den Unterabschnitt an.

Kapitel, Abschnitte oder logische Einheiten? Wie in Scrivener gliedern?

Es liegt nahe, eine Gliederung anzulegen, die letztlich nur aus den bekannten Aufteilungen wie Teile, Kapitel und Unterkapitel besteht. Wenn Sie so arbeiten, spricht natürlich nichts dagegen, die Gliederung auch exakt so in Scrivener umzusetzen. Da ein Element im Binder bzw. dem Outliner nicht automatisch im fertigen Manuskript als Überschrift auftaucht, können Sie Ihren Stoff aber viel feiner organisieren.

Zum Beispiel:

  • Schlüsselszenen
  • Dialoge
  • Szenen an Orten
  • Logische Abschnitte in Sachtexten

An meinem Arbeitsplatz entstehen ja in erster Linie Artikel zu Sachthemen. Bei vielen dieser Artikel habe ich während des Schreibens auch bereits eine unmittelbare Vorstellung von der optischen Gestaltung, die auch teilweise aus Kundenwünschen entsteht. So werden Kästen mit weiteren Informationen oder auch thematisch abgeschlossene Workshops gern gesehen. Jedes dieser Elemente umfasst dann in der Gliederung einen einzelnen Punkt.

Gliederung bearbeiten und umstellen

Wie es sich für einen vollwertigen Gliederungsmodus gehört, besteht auch in Scrivener jederzeit die Option, die Gliederung nachträglich zu bearbeiten oder umzustellen.

An dieser Stelle zeigt sich Scrivener recht intuitiv. Befinden Sie sich im Outliner, verschieben Sie ein Objekt innerhalb der gleichen Ebene durch die Benutzung von <ctrl>+<cmd>+<Pfeiltaste>.

Auch das Tiefer- oder Höherstufen eines Eintrag ist möglich. Mit der gleichen Tastenkombination stufen Sie einen Eintrag tiefer (Pfeil nach rechts) oder höher (Pfeil nach links). So ist selbst bei umfangreichen Umarbeitungen der Griff zur Maus nicht nötig.

Damit kann auch aus einem Unterabschnitt eines Elements schnell ein Element eines anderen Haupteintrags werden. Dazu stufen Sie den Abschnitt zunächst um eine Ebene höher.

Element höher stufen im Outliner von Scrivener

So wird aus einem Unterkapitel etwa ein Hauptkapitel. Diesen Eintrag bewegen Sie jetzt mit den Pfeiltasten unmittelbar hinter das später übergeordnete Kapitel.

Verschieben eines Elements im Outliner

Rücken Sie den Abschnitt jetzt wieder ein, wird der Eintrag wieder zum Unterkapitel. Diesmal allerdings des neuen Oberkapitels. Jetzt müssen Sie im Zweifel lediglich noch einmal die Position anpassen.

Tieferstufen eines Elements im Outliner

Fazit: Mit dem Outliner-Modus verfügt Scrivener über ein sehr mächtiges Werkzeug, mit dem sich Texte sehr feinteilig gliedern lassen. Insbesondere dadurch, dass aus einem Element nicht unbedingt später ein durch eine Überschrift gekennzeichneter Abschnitt werden muss, bleiben Sie als Autor sehr flexibel und können umfangreiche Texte sehr feinteilig gliedern.

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Drei Markdown-Editoren für den Mac im Vergleich

11. April 2012

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Für den Mac werden inzwischen eine ganze Reihe von Texteditoren angeboten, die die Auszeichnungssprache Markdown unmittelbar unterstützen. Aber welches Programm lohnt die Anschaffung? Ein direkter Vergleich von drei Markdown-Editoren für den Mac.

Das Testfeld

Für diesen einfachen Vergleich habe ich mir drei Anwendungen herausgesucht, die ich miteinander vergleiche:

  • Byword: Ist bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und kann im App-Store für 9,99 Dollar erworben werden.
  • Mou: Ist derzeit noch in der Betaphase und kostenlos. Wer sich für eine Spende entschließt, soll später die finale Version kostenlos erhalten.
  • Macchiato: Ein Editor, der in der Berichterstattung bereits viel Aufmerksamkeit erfahren hat. Das Programm kostet im App-Store doppelt so viel wie Byword.

Byword – der Platzhirsch

Regelmäßige Leser dieser Seiten oder meines Blogs Der Lifehacker wissen wahrscheinlich, dass ich die meisten meiner Artikel mit dem wunderbaren Scrivener schreibe. Kürzere Artikel oder Blogeinträge entstehen aber durchaus auch mit Byword.

Das Programm kann sowohl Texte im Markdown- als auch RTF-Format verarbeiten. Optisch ist die Software eine regelrechte Augenweide. Eine angenehme Zusammenstellung der Farben, keine störenden Icons und sehr überschaubare Optionen. Lediglich den Stil des Fensters, die Breite des Textes sowie den verwendeten Font können Sie einstellen.

Oberfläche von Byword

Wenn Sie in Markdown schreiben, werden die Code-Elemente im Text gedimmt und Sie sehen lediglich die damit angelegten Formatierungen. Lobenswert ist die gute Unterstützung von Tastenkürzeln. Ob Sie Text fetten wollen, oder Listen erzeugen – die entsprechenden Befehle sind auch per Tastatur erreichbar. Das spart im Laufe des Tages eine Menge Tipparbeit. Ebenfalls sehr angenehm, ist die (abschaltbare) Vervollständigungsfunktion. Haben Sie etwa eine Klammer gesetzt, kümmert sich die Anwendung auch gleich um das schließende Element.

Optionen in Byword

Am unteren Rand des Fensters finden Sie eine Statistik, die Ihnen die Zahl der geschriebenen Zeichen und Wörter anzeigt.

Was die Unterstützung von Lion angeht, zeigt sich Byword auf der Höhe der Zeit. Sowohl das Versionieren als auch der Vollbildmodus werden unterstützt. Letzterer steht aber auch auf älteren Versionen des OS zur Verfügung.

Byword bietet eine Vorschaufunktion, die Ihnen Ihren Text ohne Markdown-Code darstellt. Aus der Vorschau exportieren Sie unmittelbar Ihren Text in andere Formate oder Sie nutzen dazu das Ablage-Menü.

Vorschaufunktion in Byword

Exportieren können Sie in:

  • HTML (optional nur über die Zwischenablage)
  • PDF
  • RTF
  • Word
  • LaTeX

Mou – der (noch) kostenlose Herausforderer

Einen anderen Weg geht Mou. Das Programm nennt sich selbst einen Editor für Programmierer und wartet mit einer zweigeteilten Ansicht des Bildschirms auf. Im linken Bereich bearbeiten Sie den Markdown-Code, während daneben eine Live-Vorschau eingeblendet wird. Die Aufteilung ist frei wählbar, optional schalten Sie die Vorschau auch vollständig aus.

Der Markdown-Code wird farbig hervorgehoben. Auch dieses Programm bietet eine sehr gute Unterstützung der Tastatur. Ob Listen, Links oder auch Textformate: sie greifen direkt über einen Kurzbefehl auf die Funktion zu.

Oberfläche Markdown Editor Mou

Die beiden wichtigsten Funktionen von MacOS 10.7 werden auch von Mou unterstützt. Allerdings wird der gute Gesamteindruck durch den einen oder anderen Absturz der Anwendung getrübt, was bei einer Beta-Software aber auch wieder nicht so überraschend ist.

Momentan deutlich bescheidener als seine Mitbewerber präsentiert sich die App beim Export der Dokumente. Hier haben Sie lediglich die Wahl zwischen PDF und HTML.

Macchiato – lohnt der Preis?

Das Programm war der erste Markdown-Editor, der exklusiv für OSX 10.7 veröffentlicht wurde und von dessen Neuerungen Gebrauch machte. Versionierung und Vollbild-Modus waren von Anfang an dabei. Ein zeitlicher Vorteil, den die Entwickler wohl auch in einen geldwerten Vorteil wandeln wollten. Denn mit knapp 20 Dollar ist Macchiato alles andere als ein Schnäppchen.

Oberfläche Macchiato Editor

Ihr Quelltext wird in diesem Editor nicht geparst, sondern lediglich formatiert, sodass Sie einen besseren Überblick über den Text erhalten. Das vermag Byword ebenfalls, bietet aber hier noch den Vorteil der Vorschaufunktion. Zwar erlaubt sich Macchiato keine Schwächen bei der Nutzung der Funktionen aus OSX 10.7, aber funktional ist hier ansonsten sehr schmale Kost angesagt. Besonders enttäuschend: Sie brauchen unbedingt einen Markdown-Parser, denn Export-Funktionen suchen Sie in der App vergeblich. Zu diesem Preis darf man sicherlich mehr erwarten.

Fazit

Im unmittelbaren Vergleich belegt Byword eindeutig den ersten Platz. Das Programm unterstützt den Anwender durch eine Vielzahl an cleveren Funktionen und kann auch in Sachen Vorschau und Export überzeugen. Ein weiteres Plus ist dabei natürlich, dass Sie mit der Software auch RTF-Dateien bearbeiten können.

Gespannt bin ich auf die weitere Entwicklung von Mou, das ebenfalls bereits einige schöne Ansätze zeigt, aber noch stabiler werden muss. Insbesondere spielt natürlich auch der spätere Preis eine Rolle.

Abgeschlagen ist Macchiato: Die Software kann zu wenig und ist eindeutig zu teuer.

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Scrivener-Serie: Grundkonzept und den Binder verstehen

18. Juni 2011

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Dieser Beitrag bildet den Auftakt für eine Artikelserie, in der ich mich dem Schreiben von Büchern und Fachartikeln mit dem Programm Scrivener beschäftigen werde. Dabei möchte ich Ihnen kein Handbuch an die Hand geben. Wer Scrivener einsetzt, weiß, dass die Software mit einem sehr umfangreichen, wenn auch englischen, Manual ausgeliefert wird. Was ich Ihnen zeigen möchte, ist, wie Sie das Programm schnell einsetzen. Dabei möchte ich Ihnen die Tipps und Erkenntnisse vermitteln, die ich mir in der konkreten Arbeit mit dem Programm erarbeitet habe.

Dies bedeutet nicht, dass Sie so arbeiten müssen, wie ich es tue. Höchstwahrscheinlich werden Sie sogar eine andere Vorgehensweise bei Ihren Manuskripten haben. Und genauso wahrscheinlich, werden Sie in Scrivener eine andere Möglichkeit dazu finden. Denn das Programm passt sich den Gewohnheiten und Vorlieben seines Anwenders durch die vielen Optionen wunderbar an.

In diesem ersten Beitrag möchte ich Ihnen, sofern Sie das Werkzeug noch gar nicht kennen, seine Vorteile und die grundlegende Philosophie dahinter erläutern.

Was ist Scrivener?

Rein fachlich betrachtet, ist es sicherlich nicht falsch, das Programm als Textverarbeitung mit vielen Zusatzfunktionen zu bezeichnen. Gerecht wird man dem Werkzeug damit sicherlich nicht. Ursprünglich als Shareware vertrieben, fällt sein Name doch immer rasch, wenn zwei schreibende Kollegen aufeinander treffen. «Womit schreibst Du eigentlich Deine Artikel?» «Na, mit Scrivener, womit auch sonst» lautet häufig die Antwort.

Während dieser Artikel entsteht, ist die einzige offizielle Version des Programms dem Mac vorbehalten. Allerdings steht die Version für Windows schon einige Zeit in den Startlöchern, so dass Kollegen, die auf das Betriebssystem aus Redmond angewiesen sind, endlich auch in den Genuss dieses fabelhaften Werkzeugs gelangen.

Bildschirm Scrivener

Mit dem Editor, dem zentralen Element der Software, werden Sie als Autor ohne Zweifel die meiste Zeit verbringen. Er stellt den offensichtlichsten Baustein des Programms dar. Wie Sie noch sehen werden, erwartet Sie dort aber kein überbordendes Sammelsurium an Funktionen, wie es die aktuellen Versionen der bekannten Textverarbeitungen offerieren. Im Zentrum steht das Schreiben als kreativer Prozess.

Deshalb ist der Editor ein wichtiger und zentraler Bereich der Software, aber noch viel wichtiger für die Arbeit des Autors sind die vielen weiteren Funktionen des Programms und vor allen Dingen seine Verlässlichkeit.

Trennung von Inhalt und Formaten

Ich schreibe beruflich. Das bedeutet, dass der Prozess des Schreiben die Krönung der Aufgaben ist, die im Laufe eines Projekts zu erledigen sind. Bevor ich mich hinsetze, um einen Fachartikel, einen Blogbeitrag oder das Kapitel eines Buches zu schreiben, ist viel Arbeit in die Vorbereitung geflossen. Ich habe recherchiert, mein Material geordnet und den Stoff in Gedanken untergliedert, um so die Struktur für das Schreiben zu erhalten.

Das Schreiben und am Ende die Weitergabe des finalen Dokuments an den Auftraggeber muss dabei einfach «funktionieren» und mir keine Zeit rauben. Denn die habe ich nicht. Denn nach einem Auftrag ist in aller Regel immer auch gleich die Zeit vor einem Auftrag. Und wie alle Autoren, die mit dem Computer schreiben, habe auch ich Geschichten auf Lager, was denn alles passieren kann, wenn die Technik nicht das macht, was sie soll. Oder sich anders verhält, als es ein Anwender erwartet.

So habe ich gemeinsam mit einer Lektorin einmal einen ganzen Abend in Permanenz telefonieren müssen, weil die Abgabe des Manuskripts immer näher kam, aber die in Word erstellten Dokumente sich von ihr nicht mit einem vernünftigen Inhaltsverzeichnis versehen ließen. Was bei mir wunderbar funktionierte, ging auf ihrem System partout nicht. Dabei nutzten wir beide die gleiche Version von Word.

Wen es interessiert: Der Fehler bestand darin, dass ich die Arbeit in Filialdokumenten organisiert hatte. Leider hatte sich damals offensichtlich ein Bug eingeschlichen und die Funktion, die die Kollegin ausführte, durfte nur der Inhaber des Dokuments ausführen. Das war ich, nur leider war ich natürlich nicht an ihrem Rechner angemeldet. Mit fatalen Folgen.

Scrivener lässt Sie mit solchen Problemen in Ruhe. Denn in erster Linie interessiert sich die Software überhaupt nicht für die optische Gestaltung des endgültigen Dokuments. Die Weitergabe des Manuskripts erfolgt erst durch das Kompilieren.

Dabei wird aus Ihrem Text anhand von Regeln des Programms das endgültige Ergebnis erzeugt. In unterschiedlichen Formaten, auf deren Gestaltung Sie Einfluss nehmen können. Wenn Sie so wollen, trennt Scrivener also den Inhalt von der späteren Form.

Das entspricht ja auch dem Wesen des Schreibens. Sie vermitteln Informationen oder wollen eine Geschichte erzählen. Das ist Ihre Passion und Mission, nicht das Layout des Textes. Scrivener lässt Sie sich genau auf diese Arbeit fokussieren. Sie müssen sich erst ganz zum Schluss Gedanken über die optische Gestaltung machen, ohne allerdings zu sehr ins Detail zugehen.

Doch wie unterstützt Sie das Programm nun beim kreativen Prozess des Schreibens?

Der Arbeitsprozess in Scrivener

Haben Sie sich schon einmal Bilder von den Manuskripten eines Marcel Proust angesehen? Ein Blick auf ein solches Foto verrät bereits, was an der Logik der einfachen Textverarbeitungen falsch ist. Programme wie Word oder Writer von LibreOffice gehen davon aus, dass das Schreiben eines Textes ein rein linearer Prozess ist. Wir öffnen eine Datei und beginnen mit den Schreiben. Und so füllen wir Bildschirmseite um Bildschirmseite.

Dieses Vorgehen mag zwar für das Verfassen eines Briefes richtig sein, aber wann immer ich mit Kollegen diskutiere, habe ich bisher von kaum jemanden gehört, der so arbeitet. Selbst meine Fachartikel zu einem einzigen Aspekt eines Betriebssystems werden nicht so linear geschaffen, sondern bestehen eigentlich aus zahlreichen kleineren Einheiten, die auch separat bearbeitet und geschrieben worden sind.

Ob Thomas Mann, Marcel Proust oder viele andere: Besieht man sich einmal in Ruhe die Seiten der Originalmanuskripte, zeugen diese von zahlreichen Ergänzungen und Überarbeitungen. Besonders Proust dürfte über ein Programm wie Scrivener begeistert gewesen sein. Hätte er sich doch viel Arbeit beim Ankleben von Manuskriptteilen erspart und auch leichter die einzelnen Teile montieren können.

Mit dem Binder strukturieren Sie Ihr Werk

Auf der linken Seite des Programmfenster befindet sich der Binder. Die Ablagemappe, die alle Texte und alle Materialien zu einem Projekt aufnimmt. Der Binder erinnert an einen klassischen Dateimanager. Wenn Sie beim Start von Scrivener die Vorlage «Blank» auswählen, sind hier drei Einträge enthalten, die Ihnen so auch in den anderen Vorlagen wieder begegnen.

  • Draft: Dies sind die Einzelteile Ihres Manuskripts.
  • Research: In diesem Bereich speichern Sie die Ergebnisse Ihrer Recherchen oder lagern alle Inhalte aus, die nicht zum Manuskript gehören, sondern zusätzliche Informationen bereitstellen.
  • Trash: In den Mülleimer werfen Sie Texte oder Material, das Sie nicht mehr benötigen.

Struktur eines Artikels in Scrivener

Wenn Sie den Binder gerade nicht benötigen, weil Sie länger an einem Text schreiben oder schlicht mehr Platz im Programmfenster wünschen, blenden Sie ihn mit cmd+alt+b aus oder wieder ein.

Jedes Element, das Sie unterhalb des Ordners Draft im Binder hinterlegen, präsentiert einen Teil Ihres Werkes. Der Binder ist nicht einfach ein Dateimanager. Es präsentiert die Struktur Ihres Werkes visuell. Sie können die Elemente jederzeit umstellen und neu anordnen. Sie fassen diese auf Wunsch in Gruppen zusammen.

Der Binder kann Dateien und Ordner aufnehmen. Um ein neues Element im Binder anzulegen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Klicken Sie in der Symbolleiste auf Add. Wenn Sie den kleinen Pfeil daneben anklicken, haben Sie die Wahl zwischen Text oder Ordner.
  • Sie finden die gleichen Möglichkeiten, wenn Sie auf einem Element innerhalb des Binders einen Rechtsklick ausführen. Über das Kontextmenü erreichen Sie dann ebenfalls das Hinzufügen von Ordnern oder Dokumenten.
  • Strg+cmd+N, wenn Sie einen neuen Ordner anlegen wollen.
  • Schließlich finden Sie am unteren Rand des Binders noch Schaltflächen vor, mit denen Sie die Aktion ausführen.

Entscheiden Sie sich für das Kürzel oder den Schalter in der Symbolleiste, wird der neue Eintrag unterhalb der aktuellen Hierarchieebene angelegt. Das Element, das aktuell markiert ist, gibt also die Stellung des neuen Eintrags vor.

Naheliegend ist es natürlich, wenn Sie die Kapitel in Form von Ordnern organisieren, unterhalb deren sich dann die Texte und Abschnitt einfügen. Das hat aber auch etwas damit zu tun, dass uns Betriebssysteme wie Windows und MacOS so konditioniert haben.

Ich organisiere meine Manuskripte inzwischen recht kleinteilig. Denn Scrivener bietet ja den Vorteil, dass Sie nach dem Schreiben festlegen können, wie sich das finale Werk zusammensetzen soll. Deswegen organisiere ich die Einträge inzwischen so, dass jedes Element im Binder einen thematischen Block im Artikel oder Kapitel bildet.

Beim Kompilieren definiere ich dann, wo Trennungen in Form von Überschriften erfolgen soll, also die gedankliche Struktur auch in einer äußeren Struktur sichtbar wird.

Doch darüber schreibe ich später noch einmal genauer. In der kommenden Ausgabe stelle ich Ihnen zunächst den Editor genauer vor und zeige Ihnen, wie Sie diesen für die tägliche Arbeit einrichten.

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Vom Manuskript zum Kindle: E-Books mit Sigil und Calibre

3. Juni 2011

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Vor einigen Tagen sind meine beiden ersten E-Books für den Kindle bei Amazon live geschaltet worden. Bis es soweit war, habe ich einige verschiedene Wege zum Ziel ausprobiert. Zunächst: Wer lediglich Texte in seinem E-Book veröffentlicht, also auf die Einbindung von Grafiken verzichten kann, ist mit den integrierten Export-Funktionen von Pages oder Papyrus durchaus gut bedient. Die Ergebnisse lassen sich sehen. Dazu aber gleich noch mehr.

Etwas schwieriger wird es, wenn, wie in meinem Falle, zahlreiche Abbildungen im Text platziert werden sollen. Hier musste an der einen oder anderen Stelle immer etwas nachgearbeitet werden. Insbesondere die Nutzung des offiziellen Kindle-Generators hat nicht nicht immer überzeugt. Ein Arbeitsablauf, der sich aus meiner Sicht bewährt hat, besteht aus drei Stufen.

Schreiben des Textes in Scrivener

Meine Texte entstehen auf dem Mac unter Verwendung der Syntax von Markdown. Ich habe mich an dieses Vorgehen inzwischen so gewöhnt, dass ich mir kaum noch vorstellen kann, mit einer manchmal doch etwas zickigen Anwendung wie Word längere Dokumente zu schreiben. Die Version für Windows steht wohl kurz vor der Vollendung, so dass auch die Nutzer dieses Betriebssystems sich von den Vorzügen überzeugen können.

Bilder bearbeite ich soweit, dass diese von den Dimensionen nicht zu groß werden. Zwar kann der Kindle auch eingebundene Grafiken vergrößern, allerdings müssen Sie an die Begrenzung des Displays denken. Dieses gibt ja den maximalen Rahmen vor.

Nachdem das Manuskript soweit fertig ist, kompiliere ich den Text über die integrierte Funktion von Markdown nach HTML direkt aus Scrivener. Damit ergibt sich eine einfache HTML-Datei mit allen Texten und den Referenzen auf die Grafiken . Diese dient mir dann als Ausgangsbasis für den nächsten Schritt.

E-Book Erstellungen in Sigil

Das Programm Sigil ist für Mac, Windows und Linux erhältlich. Es handelt sich um einen sehr einfach aufgebauten Editor, mit dem Sie elektronische Bücher im EPUB Format anlegen können. Sie können Texte in den Editor entweder über die Zwischenablage aus anderen Anwendungen einfügen oder Sie öffnen eine HTML-Datei. Über die Symbolleiste weisen Sie dann die recht rudimentären Formate, die ein E-Book-Reader interpretieren kann, zu.

Sigil: E-Book erstellen mit dem Editor

Sobald Sie das Projekt speichern, liegt auf Ihrem System bereits eine EPUB-Datei vor. Zu jedem Titel gehören einige Informationen, die das Buch näher beschreiben und von den Shopsystemen und Readern ausgewertet werden. Über Tools, Meta Editor holen Sie sich den Editor für diese Informationen auf den Schirm. Neben den minimalen Informationen wie dem Namen des Autoren und des Titels stehen Ihnen über die Schaltflächen weitere Einträge zur Verfügung. Nach dem Klick auf dem Schalter treffen Sie Ihre Auswahl und vergeben anschließend einen Wert für den Eintrag.

Metadaten E-Book mit Sigil ändern

Ebenfalls unter Tools ist auch ein Editor für das Inhaltsverzeichnis (TOC) verfügbar. Hier können Sie sich vergewissern, dass die Hierarchie der Einträge auch korrekt ist. Mit einem Klick auf den kleinen Pfeil unterziehen Sie das Projekt einer Syntax-Prüfung. Am unteren Rand des Bildschirms wirft Ihnen das Programm eventuell aufgetretene Fehler aus. Sie können von dort dann in den Quelltext des Buches springen und das Problem beheben.

Kein E-Book ohne Cover. Damit eine Grafik auch diese Funktion übernehmen kann, muss die Abbildung in der Datei vorhanden sein. In der Projektübersicht am linken Rand klicken Sie mit der rechte Maustaste auf den Eintrag images und rufen dann mit dem Befehl Add existing items eine Grafik von der Festplatte auf. Nachdem die Abbildung Teil des Buches geworden ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und entscheiden sich für den Befehl Add Semantics aus dem Kontextmenü. Dort markieren Sie jetzt, dass es sich um das Cover handelt.

Sie können das Projekt abspeichern.

Mit Calibre für den Kindle vorbereiten

Sie haben jetzt ein vollständiges E-Book im EPUB-Format, das mit allen gängigen Anzeigeprogrammen gelesen werden kann. Es ist ohne DRM ausgestattet, kann also problemlos verteilt und kopiert werden. Es ist allerdings nicht für den Kindle tauglich, der auf das Mobi-Format setzt. Im letzten Schritt wandeln Sie mit Calibre das Buch um.

Starten Sie die Anwendung und klicken Sie auf Bücher hinzufügen. Entscheiden Sie sich für den Eintrag für die Übernahme eines einzelnen Buches und navigieren Sie anschließend zum Speicherort der Datei. Damit nehmen Sie Ihr neues E-Book in die Sammlung auf. Markieren Sie es anschließend in der Sammlung und klicken Sie auf Konvertiere Bücher.

Konvertierung eines Buches in Calibre

Im nachfolgenden Dialog entscheiden Sie sich unter “Ausgabe-Format” für Mobi. Wechseln Sie in das Register Seiteneinrichtung. Unter Ausgabe-Profil entscheiden Sie sich für den Kindle. Mit einem Klick auf OK beginnen Sie dann die Konvertierung.

Kindle Konvertierung Calibre

Jetzt haben Sie eine Datei, die Sie zu Kontrollzwecken entweder auf Ihren Kindle laden oder per Mail senden. Alternativ können Sie auch den Kindle-Previewer von Amazon nutzen. Schließlich laden Sie die Datei bei Amazon hoch, um die Erstellung des E-Books abzuschließen.

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Die große Übersicht – Software für Schriftsteller, Autoren und Drehbuchschreiber

18. April 2011

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Auf dieser Seite habe ich für Sie einige Werkzeuge für Autoren und Schriftsteller zusammengestellt. Fehlt Ihnen Ihr Lieblingswerkzeug? Dann hinterlassen Sie doch einen kurzen Kommentar. Ich sehe mir Ihren Tipp dann gern einmal an.

Schreibprogramme für Autoren und Schriftsteller

Mac OS

  • Scrivener zählt sicherlich zu den Klassikern der Programme für den Mac. Die Software unterstützt den Autoren bei der Sammlung von Material, der Entwicklung von Orten und Charakteren und bei der Gliederung. Der Vollbildmodus hilft dem Autoren beim Schreiben ohne Ablenkungen. Die in der Software gespeicherten Texte werden dann kompiliert und in unterschiedlichste Formate ausgegeben. Auch E-Books stehen zur Auswahl. Eine Version für Windows befindet sich im Betastadium. Scrivener eignet sich für Romane und Sachtexte gleichermaßen. Eine ausführliche Besprechung lesen Sie in meinem Projekt Der Lifehacker.
  • Storyist hat mehr Romanschriftsteller und Drehbuchautoren im Fokus. Für Sachtexte oder die Verwaltung von Recherchematerial eignet sich das Programm nur bedingt. Beim Entwickeln von Zeitstrahlen und Handlungsabläufen erhält der Autor aber wichtige Hilfen. Beim Lifehacker habe ich eine Beschreibung zur Software verfasst.
  • StoryMill: Bietet im Prinzip den gleichen Funktionsumfang wie Scrivener. Zwischen welchen dieser beiden Varianten Sie sich entscheiden, ist primär eine Frage des Geschmacks und der persönlichen Vorlieben. Deswegen sollten Sie sich die Demoversionen beider Programme ansehen, um direkt vergleichen zu können. Meine Rezension finden Sie ebenfalls beim Lifehacker.
  • Tinderbox: Das Tool erschlägt bei der ersten Begegnung seinen Anwender. Wie ein Chamäleon bietet die Software derartig viele Facetten, dass man zunächst verwirrt ist. Es bietet sicherlich den geringsten Schreibkomfort, hat aber seine Stärken in der Gliederung, Strukturierung und Vernetzung von Informationen. Komplexe Romanhandlungen oder Drehbücher werden damit gelingen, wenn Sie sich auf das Programm einlassen. Tipps dazu lesen Sie beim Lifehacker.
  • Ulysses: Ist auf den ersten Blick ein einfacher Texteditor. Verwaltung von Ergebnissen der Recherche? Memoboards? Solche Funktionen suchen Sie in dieser Software vergeblich. Dafür bietet das Programm mit der Terminalansicht einen Blick auf den Text, der zur Fokussierung beiträgt. Um die Formatierung Ihres Textes kümmert sich das Programm während des Exports. Sie weisen einzelnen Passagen mit Kürzeln, die Sie definieren, eine Bedeutung zu. Ob daraus eine Überschrift wird, legen Sie über den Exportfilter fest.

Windows

  • CeltX: Die Software eignet sich für alle Drehbuchschreiber oder Konzepter. Der Schwerpunkt liegt im Anlegen und Bearbeiten von Storyboards. Für 5 Dollar pro Monat können Sie auch die Studio-Lizenz erwerben, mit der Sie gemeinsam mit bis zu fünf anderen an den Projekten arbeiten können. Die Software wird kostenfrei angeboten. Deren Funktionsumfang ergänzen Sie mit kostenpflichtigen Add-ons, die dann etwa Statistiken anbieten, mit denen Sie Ihren Fortschritt messen oder im Vollbildmodus arbeiten können.
  • MyNovel: Für Romanautoren oder Essayisten gedacht, erleichtert auch dieses Stück Software die Bearbeitung von Manuskripten und die Verwaltung von Stoffen. Das Programm bietet einen eigenen Editor, Sie können Daten aber auch problemlos exportieren und wieder einlesen, so dass die Arbeit mit der eigenen Textverarbeitung ebenfalls möglich ist.
  • Papyrus Autor: Ist eine Textverarbeitung. Funktionen zur Verwaltung von Projekten oder Charakteren beschränken sich auf ein Minimum. Dafür biete das Programm viele Funktionen an, die Sie so in anderen Schreibprogrammen nicht finden. Eine Stilanalyse hilft, der mehrfachen Verwendung von Begriffen auf die Spur zu kommen. Papyrus gibt Ihnen aber auch Hinweise auf Verbfaulheit. Eine Lesbarkeitsanalyse markiert besonders schwer verständliche Passagen in ihren Texten. Und was auf jeden Fall eine Erwähnung finden muss. In der jeweils aktuellen Programmversion ist auch immer eine aktuelle Version des DUDEN Korrektors enthalten.
  • Writeway: Auch WriteWay wird mit einem eigenen Editor ausgeliefert. Es sind viele sinnvolle Komponenten enthalten und wer sich der Einarbeitung nicht scheut, wird mit einem zuverlässigen Begleiter für Projekte aller Art belohnt.
  • Writing Outliner: Das Programm setzt auf Word für Windows auf und bereichert die Software um Gliederungsfunktionen, Materialsammlung und auch die Ausgabe aller Dokumente in einem übersichtlichen Manuskript. Die Funktionen sind durchaus praktisch gewählt und erleichtern die tägliche Arbeit. Allerdings sind knapp 50 Euro für eine Ergänzung von Word auch nicht gerade ein Schnäppchen. Eine Rezension des Writing Outliners lesen Sie in unserem Schwesterblog.
  • YWriter: Bereits seit einigen Jahren wird der YWriter als kostenloses Programm angeboten. Die Software legt ihren Schwerpunkt auf die Verwaltung von Kapitel und Szenen, aber auch der Stoffsammlung. Angenehm ist auch hier, dass Sie mit einem externen Editor arbeiten können. Sie brauchen sich also nicht umzugewöhnen, sondern arbeiten mit Ihrem gewohnten Programm weiter. Damit es nicht zu Komplikationen kommt, werden die Dateien wie in einer Versionsverwaltung ausgecheckt. Gute Arbeitshilfe zu unschlagbarem Preis.

Linux

Insgesamt sieht das Angebot für Linux nicht besonders gut aus.

  • YWriter kann über Mono gestartet werden. Dabei kommt es aber leider immer mal wieder zu Abstürzen.
  • CeltX funktioniert reibungslos, setzt seinen Fokus allerdings mehr auf Drehbücher und Storyboards.
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Novel Writer – Softwareunterstützung für Romanautoren

8. März 2011

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MyNovel ist eine englischsprachige Software, die sich in erster Linie an die Autoren von Romanen, Erzählungen und Kurzgeschichten wendet. Die Software liegt derzeit lediglich in englischer Sprache vor, der Hersteller verspricht aber, dass sein Programm auch mit der deutschen Sprache in Sachen Rechtschreibprüfung und Thesaurus umgehen kann. Grund genug, sich das Werkzeug einmal genauer anzusehen.

Installation

Das Programm kann in einer Probierversion von der Seite des Herstellers heruntergeladen werden. Dazu müssen Sie sich allerdings kurz und formlos registrieren. Sie hinterlassen Ihren Namen sowie eine gültige Mailadresse. Dorthin erhalten Sie eine Nachricht mit dem Link, der Sie zum Download führt.

Die Installation verläuft unkompliziert. Mit einem Doppelklick starten Sie die Installation. Für Experten: MyNovel benötigt das .tnet-Framework von Microsoft, das bei einer halbwegs aktuellen Windows-Installation ohnehin dabei sein sollte. Wenn es noch fehlt, wird es im Rahmen der Einrichtung heruntergeladen. Älter Windows-Version als XP werden allerdings nicht unterstützt.

Ein Projekt einrichten

Das Programm will Sie beim Schreiben Ihres Romans effektiv unterstützen. Dies beginnt bereits bei der Einrichtung des Projekts. Direkt nach dem ersten Aufruf der Software haben Sie die Wahl zwischen dem Anlegen eines neuen Projekts oder dem Öffnen eines Bearbeitungsstandes.

Entscheiden Sie sich für die Anlage eines neuen Projekts, werden Sie von einem Assistenten Schritt für Schritt durch die Einrichtung geleitet. Vergeben Sie einen Titel und beschreiben Sie in wenigen Worten, um was es bei der Erzählung oder Roman gehen soll.
Assistent mynovel

Das Programm bietet Ihnen einige Vorlagen an. Diese sollen Ihnen bei der Strukturierung der Inhalte helfen. Sie können aber natürlich auch ein völlig leeres Projekt anlegen.
Eigenschaften eines Projekts

Damit es nicht bei dem Wunsch bleibt, etwas zu schreiben, brauchen Sie Regelmäßigkeit. MyNovel hilft Ihnen bei der Einschätzung der Aufgabe. Sie definieren innerhalb der Eigenschaften die geschätzte Länge des Textes. Zugleich legen Sie fest, wie viel Sie am Tag schaffen wollen. Nur einen Augenblick später erhalten Sie dann die Information, wann mit diesen Vorgaben der Text fertig sein wird.
Ziel des Romans

Oberfläche und Planung des Projekts

Nach der Einrichtung der Vorgaben können Sie an die Arbeit gehen. Die Oberfläche des Programms erinnert an Word 2007. So verbergen sich die Optionen auch hinter der großen Schaltfläche am linken oberen Bildschirmrand. Wechseln Sie dort in die Preferences, um die Einstellungen für die Rechtschreibprüfung auf Deutsch zu ändern.
Deutsche Rechtschreibung

Der Bildschirm gliedert sich in eine Reihe von Abschnitten. Im Zentrum steht der eigentliche Editor. Am linken Rand speichern Sie zusätzliche Informationen, auf die Sie während der Arbeit am Manuskript zurückkommen.

Neben einer Übersicht der Struktur haben Sie über die Schaltflächen Zugriff auf Charaktere, Ort, Dinge und Ereignisse. Außerdem können Sie direkt in der Software kleine Diagramm erstellen. So skizzieren Sie beispielsweise verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den handelnden Personen.
Oberfläche My Novel

Unterhalb des Editors ist der Bereich mit den Eigenschaften des aktuellen Abschnitts. Dort haben Sie ausreichend Platz, um sich Notizen zum Inhalt zu machen oder finden schnell angefertigte Diagramme oder anderes Referenzmaterial. Im rechten Aufgabenbereich wechseln Sie bei Bedarf in den Thesaurus und greifen auf Ihre aktuelle Aufgabenliste zurück.

Die jeweiligen Bereiche lassen sich mit einem Klick auf das Kreuz schließen. Schneller geht es, wenn Sie in das Register Layout and theme wechseln. Dort können Sie mit einem Klick auf Maximize working area den Editor in den Mittelpunkt stellen. In dieser Ansicht sind Sie dann mit Ihrem Text allein.
Eigenschaften eines Kapitels

Praxistest

Der Editor ist sehr einfach gehalten, aber zweckmäßig und arbeitet stabil. Mit der Formatierungsleiste weisen Sie Ihrem Text die wichtigsten Formate zu. Allerdings werden Sie in der praktischen Arbeit bemerken, dass die Software aus dem englischen Sprachraum kommt. Die Rechtschreibprüfung findet tatsächlich nur die gröbsten Schnitzer und der Thesauraus ist doch recht oberflächlich.

MyNovel erlaubt aber den Austausch mit anderen Programmen. So können Sie mit Ihrem gewohnten Schreibprogramm oder einem minimalistischen Editor Ihre Texte schreiben, um diese später in die Software zu integrieren. Hier können Sie aus einer Reihe von Formaten wählen:

  • rtf
  • txt
  • odt
  • html
  • docx (Office 2007 Format)

Im Novel Explorer klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und wählen aus dem Kontextmenü den Befehl Export. Speichern Sie die Datei in einem beliebigen Verzeichnis Ihrer Wahl und bearbeiten Sie sie. Der Import verläuft analog. Damit nutzen Sie den gewohnten Schreibkomfort aber zugleich auch die Vorteile, die Ihnen MyNovel bietet.

Denn gerade bei umfangreichen Vorhaben, kann MyNovel den Autoren tatsächlich gut unterstützen. Sehr gut gefällt mir etwa die integrierte Aufgabenliste. Sie brauchen Kleinigkeiten, die Sie noch erledigen müssen (zum Beispiel Kapitel neu nummerieren), nicht mehr in Outlook oder einem anderen Programm hinterlegen. Erst wenn Sie am Manuskript arbeiten, bekommen Sie die Aufgaben zu Gesicht, was ja auch zweckmäßig ist.

Und wer sich mit dem Novel-Explorer vertraut gemacht hat, wird das kleine Werkzeug schnell nicht mehr missen wollen, denn es ersetzt Zettelkasten und Whiteboard effizient.

Fazit:Die Entwickler von MyNovel haben mitgedacht, und bieten Autoren ein durchaus praxistaugliches Werkzeug zur Arbeit an Erzählungen und Romanen. Der Lizenzpreis von 35 Dollar geht durchaus in Ordnung. Allerdings gibt es auch Potential für Verbesserungen. In erster Linie gilt dies für die Rechtschreibprüfung und den Thesaurus. Wenn sich der Hersteller nicht auf den englischen Sprachraum beschränken will, muss hier für die kommende Version etwas getan werden. Ebenfalls wünschenswert wäre die Option, die Daten des Projekts auch sichern zu können. Idealerweise sollte auch die Wiederherstellung eines Standes möglich sein. Dann wäre MyNovel aber auch bereits ziemlich perfekt.

 

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WriteWay: Unterstützung für Romanautoren unter Windows

14. Februar 2011

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Wer die Wahl hat, hat die Qual. In den vergangenen Jahren haben sich eine Reihe von Unternehmen dazu entschlossen, spezielle Programme für Schriftsteller, Drehbuchautoren und Vielschreiber zu entwickeln. Sie versprechen alle, den Arbeitsalltag zu erleichtern und so uns Autoren und Textern mehr Zeit für unsere eigentliche Berufung, dem Schreiben, zu geben.

WriteWay ist ein für Windows konzipiertes Programm, das sich um die Verwaltung von Charakteren, Kapitel und Szenen kümmert. Derzeit ist die Software lediglich in englischer Sprache erhältlich, was aber dank einer recht übersichtlichen Oberfläche kein größeres Problem darstellt. Auf ein deutschsprachiges Wörterbuch können Sie dennoch zurückgreifen. Das Programm kümmert sich nicht nur um die Verwaltung der Elemente, die zu einem Projekt gehören. Zu Writeway gehört auch ein eigener Editor. Allerdings dürfen Sie auch mit Ihrem gewohnten Schreibprogramm arbeiten, da das Werkzeug Fremdformate einlesen kann. Diese müssen dann allerdings einige spezielle Kürzel enthalten, damit das Werkzeug auch die richtige Zuordnung zwischen Szenen und Kapiteln erreicht.

Ein Projekt anlegen

Mit einem Klick auf das Symbol eines Buches legen Sie ein neues Projekt an. Die Software öffnet Ihnen dazu einen kurzen Dialog, in dem Sie die Details zu Ihrem neuen Buch eintragen können. Dazu zählt der Titel des Buches sowie der Dateiname. Alle zu einem Projekt gehörenden Dateien legt die Software in einem Ordner auf Ihrem System ab. Mit einem Klick auf Create Book werden die Eigenschaften übernommen und die Dateien werden angelegt.

Erstellung eines neuen Buches

Sie gelangen damit zu weiteren Einstellungen zu diesem Buch. In mehreren Registerkarten treffen Sie die Auswahl aus den angebotenen Optionen. So definieren Sie die verwendete Seitengröße aber auch innerhalb des Registers Composition & Notes mit welcher Schrifttype Sie innerhalb des Editors arbeiten wollen.

Weitere Optionen des Buches

Text schreiben

Ist das Buch erfolgreich angelegt, öffnet sich das Programmfenster. Ein Buch besteht nach den Voreinstellungen der Software immer aus einem Bereich für Ideen und Skizzen (Skratch Pad) und drei Teilen. Diese werden also Ordner in der linken Seitenleiste angelegt. Diese Abschnitte können Sie später natürlich noch bearbeiten und ergänzen. Im mittleren Bereich des Fenster befinden sich, sofern Sie noch kein Kapitel bearbeiten, die Notizen zur ihrem Projekt. Hier können Sie den Handlungsstrang skizzieren oder sich weitere Notizen anfertigen.

Um mit dem Schreiben zu beginnen, müssen Sie zunächst ein Kapitel anlegen. Klicken Sie dazu in der linken Navigation den entsprechenden Teil des Buches an und drücken Sie anschließend auf den Schalter Chapter in der Symbolleiste. Um den Titel des Kapitels zu bearbeiten, führen Sie einen Rechtsklick auf seinen Eintrag in der linken Leiste aus.

Programmfenster von Writeway

Auch ein Kapitel ist in erster Linie als Ordner für die Texte gedacht. Es besteht nach der Definition des Programms aus verschiedenen Szene. Klicken Sie also auf den Schalter Scene, um eine solche einzufügen. Jetzt wandelt sich das Aussehen des Bildschirms.

Im Zentrum steht nun der Editor, in dem Sie mit der Arbeit an Ihrem Manuskript beginnen können. Der Editor ist schlicht und funktional. Auch die Arbeitsgeschwindigkeit lässt soweit keine Wünschen offen. Funktionen, die den Schreibkomfort erhöhen, wie etwa ein Thesauraus sind allerdings nicht vorhanden. Wer aber gern mit einem schlichten Programm arbeitet, das ihn mit seiner Funktionsvielfalt nicht ablenkt, wird den Editor mögen.

Analyse des Textes

Auch wenn Ihnen nicht gerade ein Abgabetermin im Nacken sitzt, ist die Dokumentation des Fortschritts interessant. Mit einem Klick auf den roten Schalter neben dem Hilfesymbol öffnen Sie den Statistikbereich. Dort tragen Sie die Zahl der erforderlich Wörter sowie die Abgabetermine ein. Leider gibt es derzeit noch keine Möglichkeit, statt Wörter auf Zeichen oder Anschläge umzuschalten. Als Texter wären dies eher meine Messgrößen. Sobald Sie einen Wert vergeben haben und die Arbeit fortsetzen, werden Sie bemerken, dass der Kreis sich langsam zu füllen beginnt. Sie sehen also unmittelbar den eigenen Fortschritt.

Im Menü View befindet sich noch ein dritter Befehl. Mit Word Usage Analysis rufen Sie sich einen Dialog auf, der Ihnen bei der Analyse des Textes hilft. Sie können hier zwischen dem vollständigen Buch oder auch einzelnen Kapitel wählen und lassen sich dann bei Bedarf Begriffe anzeigen, die Sie häufiger verwendet haben. So kommen Sie Wiederholungen besser auf die Spur.

Wortanalyse

Verwaltung von Personen und Material

Damit Sie es bei umfangreicheren Projekten leichter haben, gehören zu WriteWay auch Funktionen, mit denen Sie Charaktere und das Material aus Recherchen verwalten. Mit einem Klick auf Characters öffnen Sie die Verwaltung der Personen. Im nachfolgenden Fenster legen Sie mit Add eine neue Figur an. Das Programm bietet Ihnen eine Vorlage an, die Sie bei der Detailarbeit unterstützt. So formen Sie Schritt für Schritt den Charakter.

Verwaltung von Charakteren

Ähnlich funktioniert die Verwaltung von Recherche-Ergebnissen. In Form von Ordnern strukturieren Sie gesammeltes Material, das Sie per Zwischenablage einfügen. Oder Sie nutzen die Funktion, Internetlinks innerhalb der Software abzulegen.

Datensicherung und Export

Auch an so lästige, aber dennoch wichtige, Tätigkeiten wie das Backup Ihrer Daten haben die Entwickler gedacht. Direkt aus dem Menü File rufen Sie mit Copy WriteWay Files to Backup eine Funktion auf, mit der Sie alle Elemente und Dateien mit einem Mausklick in ein anderes Verzeichnis Ihres Systems kopieren können. Auf Wunsch kann diese Funktion auch einen früheren Bearbeitungsstand wieder zurückspielen. Eine automatisierte Funktion gibt es derzeit noch nicht.

Wenn Sie das finale Manuskript abgeben wollen, nutzen Sie im Menü File die Funktion der Preview. Damit stellt die Software alle Elemente des Manuskripts zusammen. Sie können nun mit dem Ausdruck beginnen. Ein Export in das PDF-Format ist direkt nicht möglich. Sie müssen sich also ein entsprechendes Programm besorgen.

Fazit

WriteWay ist durchaus praktisch. Wer die englische Sprache nicht scheut, erhält zu einem Preis zwischen 24 und 49 Dollar ein nützliches Werkzeug. Es wendet sich aber in erster Linie an Romanautoren. Drehbuchschreiber erhalten hier noch zu wenig Unterstützung.

Auf der Seite Der Lifehacker finden Sie einige weitere Rezensionen zu Programmen für Schriftsteller und Autoren:

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Papyrus Autor 4 – gutes Handwerkszeug für alle Autoren

26. Januar 2011

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Gegen Microsoft Word oder das OpenOffice-Paket als Schreibwerkzeug ist nichts einzuwenden. Allerdings tragen diese Programme zurecht die Bezeichnung „Textverarbeitung“. Die Entwickler schaffen ein universelles Werkzeug, das sich an die Anwender in Büros und in Redaktionen gleichermaßen wendet. Das hat aber leider zur Folge, dass für viel zu viele Funktionen zur Verfügung stehen, die die Oberfläche überfrachten. Während der täglichen Arbeit mit dem Programm vermissen professionelle Vielschreiber eine Reihe an Funktionen. Wenn Sie in erster Linie ein Programm zum Schreiben von Texten suchen, probieren Sie doch einmal Alternativen! Papyrus Autor ist eine solche Alternative. Die Software für Windows und Mac will gar keine Eier legende Wollmichsau sein, sondern verwöhnt Autoren und Schriftsteller mit zahlreichen Funktionen.

Eigene Ansätze

Natürlich ist Papyrus Autor in erster Linie ein Schreibprogramm. In Sachen Optik und Bedienung geht die Software durchaus eigene Wege. Wer aber bereits mit Word oder ähnlicher Software gearbeitet hat, wird sich schnell umgewöhnen. Obwohl sich über Geschmack ja bekanntlich hervorragend streiten lässt, eine kurze Bemerkung zur Oberfläche selbst. Leider entspricht die Software in weiten Teilen nicht der MacOS Ästhetik, was ich persönlich sehr schade finde. Die Oberfläche wirkt insgesamt etwas hausbacken, insbesondere was die Icons und Dialoge betrifft.

Programmoberfläche Papyrus Autor 4

Etwas abmildern kann man dies, wenn das Icon-Set „simple grey“ verwendet wird. Leider ist auch die Online-Dokumentation eine Eigenentwicklung, die auf den eigenen Papyrus-Dokumenten basiert. Das macht den Umgang damit gewöhnungsbedürftig. Erschwernisse, die aus meiner Sicht nicht sein müssten. Auf die Basisfunktionen wie das Formatieren von Texten will ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Schließlich möchte ich Ihnen in erster Linie zeigen, was mit der Software noch möglich ist.

Funktionen (nicht nur) für umfangreiche Projekte

Wer ein umfangreiches Werk schaffen will, hat Vorstellungen und Vorgaben hinsichtlich des Gesamtumfangs und seines Tageszieles. Beides kann in Papyrus in den Einstellungen eines Dokuments hinterlegt werden. Ein Indikator in der Statusleiste des Programms zeigt Ihnen anschließend den Fortschritt Ihres Dokuments an. Das wirkt motivierend und Sie erkennen bereits während des Schreibens, ob Ihr Manuskript vielleicht zu lang werden könnte. Außerdem können Sie auch ein Abgabedatum für das Dokument definieren. Beim Öffnen und während der Arbeit zeigt Ihnen Papyrus dann an, wie nah dieser Termin jetzt schon ist.

Dokumentvorgaben in Papyrus Autor 4

Wenn Sie während des Schreibens einen interessanten Gedanken entwickeln oder auf eine interessante Quelle stoßen, werden Sie die Funktion des Klemmbretts mögen. Zu jedem Dokument können Sie eine Reihe solcher Klemmbretter einrichten. Dabei handelt es sich um aktive Ablageflächen neben der Seite. Dort hinterlegen Sie in Form virtueller Post-Its Textschnippsel und anderes Material. Eine sehr gelungene Funktion.

Um Ihnen den Stress mit dem Backup und eventuellen Revisionen abzunehmen, lassen Sie Papyrus regelmäßig Sicherungskopien des Dokuments anfertigen. In den Optionen der Software können Sie den Pfad zu den Backups selbst definieren, so dass Sie beispielsweise Sicherungen auch auf einem externen Datenträger anlegen dürfen. Praktischerweise schlägt Ihnen die Software automatisch das regelmäßige Speichern vor, sobald der Text eine bestimmte Länge erreicht hat.

Vorzügliche Stil- und Lesbarkeitsanalyse

Papyrus Autor bietet Ihnen Funktionen, die Sie so in keinem anderen Programm finden und die Sie dabei unterstützen, bessere Texte zu schreiben. Beginnen wir mit der Stilanalyse. Bereits während des Schreibens weist Sie die neue Version darauf hin, wenn Sie Wortwiederholungen setzen oder den Text mit Füllworten aufblähen. Unterschiedlich eingefärbte Unterstreichungen weisen Sie auf solche Problemfälle hin. Neu ist, dass Ihnen das Programm nach dem Klick auf eine Wiederholung alle Fundstellen markiert. Wenn Sie auf diese Weise Ihren Text überprüfen, sollten Sie immer auf die Statusleiste achten. Dort erhalten Sie die genaue Beschreibung des Problems.

Lesbarkeitsanalyse in Papyrus Autor 4

Ebenfalls eine gute Hilfe ist die Lesbarkeitsanalyse. Mit einem Klick wird der Text gescannt und Sie erhalten mittels einer Ampel-Logik Hinweise auf die Lesbarkeit. Rote Passagen erfordern die Überarbeitung. Da es aber unterschiedliche Textgattungen gibt und an einen Blogbeitrag andere Anforderungen zustellen sind als auf einen wissenschaftlichen Text, können Sie in den Optionen die von Ihnen bevorzugte Analyse aktivieren.

Duden Korrektor und Thesaurus

Mit 169 Euro für ein Schreibprogramm scheint der Autor auf den ersten Blick kein Schnäppchen zu sein. Hervorgehoben werden muss deshalb, dass der Duden Korrektor in der aktuellen Version in die Software integriert ist. Damit greifen Sie auf die meiner Ansicht nach beste Rechtschreibprüfung zurück, die derzeit eingesetzt werden kann. Da diese in der aktuellen Version einen eigenen Thesaurus erhalten hat, Papyrus aber auch Zugriff auf den Open Thesaurus bietet, suchen Sie in einem wunderbaren Bestand an Begriffen.

Synonyme finden in Papyrus Autor 4

Diese Hilfen erreichen Sie übrigens mit einem Rechtsklick. Findet das Programm eine Wortwiederholung, können Sie sich direkt im Kontext des Textes ein Synonym anzeigen.

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