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Scrivener 2.5 deutsch – und das Buch zu Scrivener

Scrivener 2.5 ist da. Neben der Anpassung an Mavericks und ein paar kleineren Änderungen im Backend wartet die aktuelle Fassung der Software mit einer deutschen Oberfläche auf.

Natürlich erscheint das auf den ersten Blick eine unbequeme Situation zu sein, denn schließlich ist das Buch zu Scrivener ja nun gerade wenige Wochen alt. Allerdings kam das jetzt auch nicht überraschend.

Schade ist indes, dass sich die Windows- und die Mac-Version jetzt momentan gerade bei der Bezeichnung von Menüs unterscheiden. Das hätte nicht sein müssen.

Sie haben mein Buch zu Scrivener aus dem mitp-Verlag bereits erworben?

Sofern Sie kein Problem mit der englischen Sprache haben oder gern die gleichen Sprache auf Bildschirmfotos und Programm sehen wollen, rufen Sie sich die Einstellungen von Scrivener auf. Unter “Allgemein” können Sie die Sprache umstellen. Wenn Sie dort “Englisch” aktivieren, entsprechen sich Buch und Software wieder.

Sie haben das Buch noch nicht erworben? Sind aber froh, dass Scrivener nun auf deutsch vorliegt? Dann kaufen Sie das Buch trotzdem ohne Bedenken. In den kommenden Tagen werde ich an dieser Stelle auf Besonderheiten der einzelnen Kapitel eingehen.

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Das Scrivener-Buch – die Gewinner stehen fest

Die Gewinner stehen fest. Leider hat die Ziehung sich wegen einiger Terminprobleme etwas hingezogen. Das tut mir leid.

Wie wurden die Gewinner ermittelt? Damit auch die Verlosung nach dem Zufallsprinzip erfolgt, bin ich so vorgegangen: Die Kommentare haben jeweils beginnend mit dem ersten bis zum letzten eine bei eins beginnende Nummer erhalten. In Excel habe ich sodann eine Funktion verwendet, die eine Zufallszahl ermittelt, die genau aus dem Bereich dieser Zahlen stammt. Das habe ich fünfmal wiederholt. Und zum Glück gab es keine Doppelung. Dies erschien mir irgendwie fairer und zufälliger, als die Nummern auszudrucken und ein Familienmitglied ziehen zu lassen. Und somit stehen die Gewinner fest. Es sind:

  • Alexandra
  • Alexandra Graßler
  • Angela
  • Michael Rittgerott
  • Joerg

Herzlichen Glückwunsch. Ich schreibe den Gewinnern gleich einmal eine E-Mail (in der Hoffnung, dass alle auch eine gültige E-Mail-Adresse beim Versenden) des Kommentars eingetragen haben. Dabei erkundige ich mich dann mal nach der postalischen Adresse für den Versand.

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„iPad for Writers“ – ein schönes E-Book für Einsteiger

Dieser Blogbeitrag entsteht auf meinem iPad. Sein geringes Gewicht und die Fokussierung auf jeweils nur eine einzige Anwendung, machen aus dem Tablet aus meiner Sicht ein ganz hervorragendes Werkzeug für Autoren. Das sieht auch Thord Daniel Hedengren so und hat ein kleines englischsprachiges E-Book mit dem Titel “The Writers iPad” geschrieben. Für 3,99 Dollar können Sie es als EPUB-Version und als PDF-Dateien erhalten. Wenn Sie lieber auf dem Kindle lesen, ist auch das kein Problem.

Nachdem sich der Autor zunächst dem Thema widmet, welche Vor- und Nachteile sich beim Schreiben am iPad ergeben, folgt eine – aus meiner Sicht überflüssige – Aufstellung der aktuellen iPad-Modelle. Wer sich intensiver für die dahinterstehende Technik interessiert, kommt dabei zu kurz und Autoren, die tatsächlich darüber nachdenken, das iPad in ihre Produktion zu integrieren, werden die Informationen zur Wahl des passenden iPads anderswo mehr im Detail finden.

Im Anschluss an diese Einleitung folgt im ersten Hauptteil des Buches eine Würdigung der bereits vorhandenen Anwendungen. Die Notizen-App ist schnell vorgestellt und nach dem Hinweis, doch besser die Auto-Korrektur von iOS zu deaktivieren, widmet sich Hedengren dann der Verwendung von Zubehör, um sich eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Gerade Neueinsteiger werden von diesem Kapitel profitieren. Denn in diesem Kapitel sind einige Tastaturen für das iPad beschrieben. Außerdem erhält der Leser hier auch Hinweise zur Auswahl des richtigen Ständers für das Tablet, um der Nackenmuskulatur auch etwas Gutes zu tun. Abgerundet wird das Kapitel durch eine Übersicht praktischer Tastenkürzel, die ihren vollen Nutzen natürlich erst durch den Einsatz einer Tastatur entfalten.

Den Hauptteil des Buches bildet eine Übersicht aktueller Apps für Autoren. Hedengren hat sich der Fleißarbeit unterzogen und präsentiert alles, was derzeit Rang und Namen hat in Form einer kurzen Beschreibung, Bezugsquelle und Bildschirmfoto. Vom Writing Kit über Simple Note bis hin zu iAWriter. Das ist praktisch und erspart eigene Recherchen.

Gänzlich überflüssig ist dagegen ist meiner Meinung nach das letzte Kapitel, das zusätzliche Werkzeuge vorstellt. Darunter Dropbox oder auch Google Chrome.

Fazit: Zu wenig Tiefgang für Autoren

Wer sich bisher noch überhaupt nicht mit dem Thema “Schreiben mit dem iPad” beschäftigt hat, kann mit der Anschaffung dieses Büchleins nichts falsch machen. Alle wesentlichen Fakten sind auf den Punkt gebracht. Autoren und Journalisten, die Apples Tablet aber bereits arbeiten, finden darin mit Sicherheit keine Neuigkeiten. Unter diesem Aspekt besitzt das E-Book schlicht zu wenig Tiefgang. So fehlen etwa konkrete Beispiel dafür, wie sich das iPad in den Arbeitsablauf mit einer Redaktion oder einem Lektorat einbinden lässt. Der Hinweis auf Dropbox allein ist da zu wenig.

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